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Alma Rogge
Alma Rogge (1894 bis 1969) schrieb Gedichte, Kurzgeschichten und Lustspiele in plattdeutscher Sprache, die sie weit
über die Grenzen Blumenthals hinaus bekannt machten.
Aus Mangel an validen biographischen Daten mag hier ihr Gedicht "Wo ik her kaam" für sie sprechen.
Wo ik her kaam
is dat Land so free un wiet,
waßt dat Gras un blöht de Klee,
rüükt de Luft na Solt un See,
blaenkert Water, ruschelt Reit,
jaagt de Wulken, Wind de weiht
Wo ik her kaam.
Jedeen Dag
tweemal löppt de Floot dor an,
över´t Watt un Butenland,
stiggt an Diek un Böverkant,
spöölt un wöhlt um Pahl un Steg,
sackt denn sinnig wedder weg
jed´een Dag.
Mien Lüüd
gaht ehr´n stillen, sturen Gang.
Wat se wüllt, dat faat´ se an,
hoolt ehr Woort un staht ehr´n Mann.
Blots wat ehr in´ Harten liggt
seggt se nich - - - seggt se nich
mien Lüüd.
Wo ik her kaam
is dat Land so free un wiet,
waßt dat Gras un blöht de Klee,
rüükt de Luft na Solt un See,
blaenkert Water, ruschelt Reit,
jaagt de Wulken, Wind de weiht
Wo ik her kaam.
Quelle: Alma Rogge, 1894 bet 1969 - revideert vun Peter Kollund, Rosendahl 1995
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