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Bahrsplate
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Eine ganz besondere
Denkstätte: Zur Zeit des
Nationalsozialismus stand hier ein Arbeitslager für die
Zwangsarbeiter, die auf der Baustelle des U-Bootsbunkers Valentin
arbeiten mussten.
Viele sonntägliche Radfahrer
erfreuen sich bei schönem Wetter an der malerischen Parkanlage
der Bahrsplate. Fast ist in Vergessenheit geraten, dass hier
vor rund 60 Jahren ein Arbeitslager - eine Aussenstelle des KZ
Neuengamme - stand.
Die hier inhaftierten Zwangsarbeiter - meist verschleppte Franzosen,
Niederländer oder andere Kriegsgefangene - mussten sich
am Bau des U-Bootsbunkers Valentin beteiligen. Den Weg zur Baustelle
legten Sie zu Fuß zurück: Rund 10 Kilometer durch
reines Wohngebiet. Zeitzeugen erzählen, daß die Gefangenen
auf ihren nächtlichen Märschen durch die schlafenden
Farger Gassen dabei stets muntere Soldatenlieder singen mussten,
um den Bewohnern eine vorbeiziehende Wehrmachtseinheit vorzutäuschen.
Augenzeugen berichteten von einem gespenstischen Anblick.
Ein eher kleines Mahnmal
erinnert an die Grauen des Arbeitslagers, erst vor kurzem wurde
die Bahrsplate zur Gedenkstätte erklärt und dort ein
entsprechendes Hinweisschild aufgestellt. An warmen Sonnentagen
ist das schöne Gelände ein Treffpunkt für jung
und alt. Ein schöner Spielplatz beschäftigt die ganz
kleinen.
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