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Stadtteilportrait

Blumenthal

Der Name unseres heutigen Blumenthals leitet sich von den damaligen Begriffen "Blomendal", "Blomendall", und "Blomenthall" ab. Der Begriff bedeutet "Tal der Blumen". Dieser hat seinen Urpsrung in der landschaftlichen und blumigen Atmosphäre . Blumige große Wiesen füllten den Ort, der direkt an der Aue liegt. Rekum, Farge, Rönnebeck, Lüssum-Bockhorn und Blumenthal , zusammengefasst als Ortsteil Blumenthal wurden 1939 nach Bremen eingemeindet und bilden somit den nördlichsten Teil Bremens. Lange Spaziergänge bei einer frischen Nordluft-Brise sind hier ideal. Der Ort setzt auf Gegenseitigkeit. Die freundliche Nachbarschaft und die Bürgerinitiative sorgen für ein vertrautes Zusammenleben.

Die Weser lockte damals immer mehr Kahnschiffer, Fischer und Schiffbauer in die Gegend. Im 13. Jahrhundert entstanden dann die Wasserborg Blomendal, die heute immer noch Mittelpunkt des Stadtteils ist. Ausstellungen, Konzertveranstaltungen, Lesungen und Vorträge sind hier im Tagesprogramm und locken viele Besucher auch von Außerhalb an. Besonderes Highlight ist dann das alljährliche Burgfest.
Auch der Turm der alten Dorfkirche aus dem Jahre 1604 ist noch bis heute erhalten geblieben Stolz ist Blumenthal auch auf seinen Wasserturm, der noch heute für die Erhaltung der guten Wasserqualität steht.

Die Kinder- und Schulbetreung vom Kindergarten bis zum gymnasialen Abschluss ist weitreichend und von überall in der Umgebung gut erreichbar.
Auch die Jugendfreizeitheime und etliche Sportvereine fördern die Jugendlichen und Erwachsenen mit spaßbringenden Angeboten.
Und im Sommer können alle Wasserratten im Freibad plantschen oder in der Sonne relaxen.

Die Bundesstraße 74 (seit 1975), die Landrat-Christians-Straße und die Farge-Vegesacker Eisenbahn verbinden diesen Teil des Bremer-Nordens mit der Innenstadt.

Damals zeichnete sich Blumenthal vor allem als Industrie und Wohnstandort aus. Die Weser war eine super Vorraussetzung für Transportleistungen. Durch Fischerei und Schifffahrt wuchs die Wirtschaft stetig an. Besonders die Wollkämmerei und die Steingutfabrik trugen ihren Teil dazu bei.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg dadurch die Einwohnerzahl rapide an. Die Einwohnerzahl erhöhte sich von 3501 auf 34000 Einwohner.  Nachdem der "Bremer Vulkan" als auch die Steingutfabrik schließen musste, erlitt der Stadtteil einen wirtschaftlichen Müßiggang, von dem es sich aber sehr gut erholt hat.

Der Bahnhof ist noch heute der Verbindungsknoten Blumenthals. Hier stand damals das Fachwerkhaus der Familie STÄNDER. Deshalb wird der Bahnhof auch heute noch gleichnamig betitelt. Hierzu gehört auch der Kirchenturm der schon seit über 400 Jahren kaum einem Besuch verborgen bleibt. Von vorne oder von hinten, er ist aus jeder Ecke Blumenthals zu bestaunen und knickt auch hoffentlich in Zukunft nicht ein. Er ist ein wichtiges Glied der reformierten Kirchengemeinde. Heute befindet sich im "Alten Turm" ein Mahnmal gegen den Krieg, eine Erinnerung an die Toten.

Wer seine Milch und seine Nahrungsmittel direkt vom Bauern mag, kann diese direkt frisch vor Ort kaufen.

Auch ein kurzer Besuch der Fährstationen Blumenthal-Motzen und Farge-Berne lohnt sich immer. 

Der Rekumer U-Boot-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg ist hier ebenfalls zu bestaunen. Er erinnert an schlimme Ereignisse, Mord und Gewalt. Mehr dazu auf unserem Überblick: Sehenwürdigkeiten.

Für die Zukunft ist ein Gewerbe- und Industriegebiet , dass direkt am Fluss liegen soll in Planung. Die Erreichbarkeit über die Autobahn, den Schienenverkehr sowie über das Wasser bieten die perfekte Verkehrsanbindung.

Somit wurde es immer mehr zu einer Mischung aus kleiner Vorstadt und idyllischem Dorf. Noch heute ist Blumenthal ein wunderschöner und innovativer Stadtteil auch für Familien mit Kindern. Neue Bauprojekte und viele engagierte Bürger sorgen für eine blumige Aussicht in die Zukunft Blumenthals.

Text: Michelle Reutter

 

Das Wappen Blumenthals entsteht in den 20er Jahren. Es verdeutlicht  durch die Kogge die Enge Bindung der Gemeinde an die Schiffahrt.
Der Kammerbalken steht für die ehemalige Wollkämmerei.

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